Rezensionen und mehr

 

 

Auch als Lektüre unterwegs geeignet...

Das Buch kann man auch gut mal unterwegs lesen - es findet sich zumindest in den Tipps auf der Website der Bahn ;-).

 

 

Auf Kidskurier...

Besonders freue ich mich immer wieder über die Meinungen junger Leser - für Euch ist das Buch schließlich in erster Linie geschrieben worden! 

 

 

"In einem Land..." - jetzt auch in Turin!

Das Goethe-Institut in Turin erwarb mein Buch für die dortige Bibliothek - Freude :-) - eines meiner Bücher wohnt jetzt im Piemont ;-)!

 

 

 

Rezension auf Stellas Blog

Eine schöne Rezension auf dem interessanten Blog einer jungen Leseratte :-).

 

 

 

Auch von offizieller Seite empfohlen...

Meine Leserunde auf Lovelybooks.de!

Im Juli gab es eine Leserunde zu meinem Buch bei Lovelybooks.de, die einfach klasse war! Es entstand über mehrere Wochen ein sehr intensiver, berührender, oft auch sehr amüsanter Austausch, dies kann man in den Beiträgen zur Leserunde noch gut nachempfinden.

 

Lieben Dank nochmal an die tollen Leserinnen, die dort beteiligt waren sowie auch an das Team von Lovelybooks, das solche Aktionen ermöglicht und wirklich wunderbar begleitet.

 

Es gibt nun auf Lovelybooks auch zahlreiche Rezensionen zum Buch.

 

Lest doch mal rein!

 

 

 

Rezension zu "In einem Land vor meiner Zeit" auf kommbuch.com

 

Am Vorabend ihres vierzehnten Geburtstags stöbert Alina in den alten Tagebüchern ihrer Mutter Antje. Ihr Fazit: „Manchmal kommt mir meine Mum echt vor wie ein Fossil. Und offensichtlich war sie das irgendwie schon mit 14 Jahren. Total altmodisch.“

Als Alina am nächsten Morgen aufwacht, findet sie sich in einer fremden Welt wieder – mitten in der DDR des Jahres 1984, im Körper ihrer vierzehnjährigen Mutter. „Meine aktuelle Statusmeldung auf Facebook wäre: Ich bin im falschen Leben! Das Problem: Hier gibt‘s kein Facebook.“

Tja, es gibt nicht einmal Computer, kein Telefon, geschweige denn ein mobiles, keine DVDs, keine MP3 – nichts, was Alina in ihrem „richtigen“ Leben als normal und essentiell ansieht. Die Familie, in der sie nun die Rolle ihrer Mutter einnehmen muss, ist ihr fremd. Einzig ihre Tante Ivy, nun in Gestalt der großen Schwester, bietet Halt.

Allein die Zeitreise in die Achtziger wäre schon schwer genug für Alina, aber sich noch dazu in einem Land wiederzufinden, in dem völlig andere Regeln herrschen, bringt sie an ihre Grenzen. Alina ist es gewohnt zu sagen, was sie denkt, und ihre Mutter hat sie stets dazu ermutigt. In den nächsten Wochen muss Alina erfahren, dass freie Meinungsäußerung nicht erwünscht ist und auch ziemlich gefährlich sein kann, vor allem wenn man eine Wandzeitung mit kritischen Theorien in der Schule anbringt. Und dann steht auch noch die Jugendweihe vor der Tür …

Ina Raki, 1968 in der DDR geboren ist ein hervorragender Roman gelungen, durch den Jugendliche wahrscheinlich mehr darüber lernen, was die DDR war, als im Geschichtsunterricht. Sehr hilfreich sind dazu die Begriffserklärungen zu Stasi, FDJ, etc. im Anhang.

Da das komplette Buch aus der Ich-Perspektive und in Form von Tagebucheinträgen geschrieben ist, kann es wunderbar die Sprache und die Gefühlswelten einer Vierzehnjährigen transportieren. Und diese Vierzehnjährige fängt an zu verstehen, was ihre Mutter geprägt hat und warum Freiheit so wichtig ist im Leben – damals wie heute!

Silke Bexhöft, autorenbuchhandlung marx & co.

 

 

Eine tolle Kritik im Titel-Magazin :-). Genauso war das Buch gemeint :-).

 

»Das Land der unsichtbaren Verbotsschilder«

Leben als Jugendliche in der ehemaligen DDR des Jahres 1984, aber mit dem Wissen einer Jugendlichen von heute – auf dieses erzählerische Abenteuer hat sich Ina Raki eingelassen und damit einen überzeugenden Roman jenseits aller Ostalgie und DDR-Romantik erschaffen. Von BEATE MAINKA

 

Alina wacht am Morgen ihres Geburtstags in einem ihr völlig fremden Bett auf. Fassungslos stellt sie fest, dass sie sich im Leben ihrer Mutter als 14jährige in der DDR des Jahres 1984 befindet. Da sie in den Tagen zuvor in den alten Tagebüchern ihrer Mutter aus dieser Zeit schmökern durfte, hat sie zumindest einige Anhaltspunkte, um nicht sofort aufzufliegen. So gelingt es ihr, die Rolle ihrer Mutter einzunehmen, ohne den Argwohn von Mutti, Vati und Schwester Yvi zu erregen. Ihr Tagebuch wird zu ihrem liebsten Begleiter, ihm vertraut sie allabendlich ihre Eindrücke und Erlebnisse an, zunehmend aber auch ihre Ängste und die belastenden Ereignisse, die sich aus ihrem normalen Alltag ergeben. Allmählich findet sie sich ein in das Leben ihrer Mutter, allerdings immer reflektierend aus heutiger Sicht. Der scheinbar unmotivierte Zorn des Vaters, die heimlichen Ausflüge mit Yvi in die nächste Stadt zum kirchlich organisierten Jugendtreff, die Vorbereitungen auf die Jugendweihe, die fremden Freundinnen, die zunehmend vertraut werden, der Mangel an Alltagsdingen und die ständige Angst vor Strafen für nicht staatskonformes Verhalten, all dies thematisiert sie klug beobachtend und mit zunehmender Sehnsucht nach ihrem heutigen Leben.

 

Zeitreise in eine fremde Jugend

Ein solches Buch haben wir gebraucht, dringend! Fernab jeder Beschönigung und Verklärung schildert Ina Raki, geboren 1968 in der damaligen DDR, ein scheinbar ganz normales Familienleben im sozialistischen Alltag. Der Kunstgriff, den sie dabei benutzt, ist die Perspektive ihrer Tagebuchschreiberin, denn Alina erlebt diesen Alltag mit dem Hintergrundwissen, wie anders eine deutsche Jugend später verlaufen kann. Recht blauäugig mokiert sie sich zunächst nur über den stressigen Schulalltag, die unmögliche Mode, die fremden Gerichte und die beengten Wohnverhältnisse. Auch ihr junger Großvater, der nun ihr Vati ist, erscheint ihr fremd und bedrückt. Zudem ist sie vollauf damit beschäftigt, die Rolle ihrer Mutter zu erfüllen, die als gute und angepasste Schülerin mit großer Zukunft gilt. Erst allmählich geht ihr auf, dass die Jugendlichen für die Verwirklichung ihrer Berufswünsche einen hohen Preis zahlen, der bis hin zur Selbstaufgabe reicht. Als sie selber sich kritisch über das System äußert und der Vater dahinter kommt, dass sie und ihre Schwester einen kirchlichen Jugendtreff besuchen, begreift sie, dass ein Ausbrechen aus der Norm ihre gesamte Familie in  massive Schwierigkeiten bringen kann. Zunehmend macht sich Angst in ihr breit, beginnt sie den Staat zu fürchten, leidet sie unter der Perspektivlosigkeit und ständigen unterschwelligen Bedrohung.  

 

Pflichtlektüre gegen das Verdrängen

Was zunächst als leicht lesbares Tagebuch einer Zeitreisenden daherkommt, entwickelt sich im Verlauf der Handlung zu einer ernst zu nehmenden Lehrstunde über die belastenden Alltagsschwierigkeiten normaler DDR-Bürger. Ganz nebenbei gerät Alinas Alltag aus den Fugen, begreift sie zunehmend Verhaltensweisen von Mutter und Großeltern 20 Jahre nach der Wiedervereinigung. Sie lernt verstehen, was den Begriff Freiheit ausmacht, etwa zu reisen, wohin man will, den Beruf zu wählen, den man möchte, seine Meinung frei zu äußern. Jedem Jugendlichen, ob aus Ost oder West, sei die Lektüre dieses eindringlichen Buches ans demokratische Herz gelegt, sei es, um die eigenen Eltern besser zu verstehen oder um nachzuvollziehen, warum die DDR eine zum Scheitern verurteilte Gesellschaftsform war. Ein Nachwort und ein Glossar mit DDR-typischen Begriffen vervollständigen den teils biografischen Roman. Ostalgie ist da wahrhaftig nicht angesagt!

 

 

 

 

Etwas zum Hören...

 

Ein Audiobeitrag auf dem rrb, in dem nach etwa 2 1/2 Minuten von meinem Buch die Rede ist (vorher von einem anderen, das gut klingt!).

 

 

Audibeitrag vom rrb
AudioBeitragrrb.mp3
MP3 Audio Datei 1.8 MB